Antriebsalternativen für Nutzfahrzeuge

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X-Track_Renault Pro+

Renault Transporter starten abseits befestigter Wege durch

Renault weitet den Einsatzbereich seiner leichten Nutzfahrzeuge aus: Die Modelle Kangoo Rapid, Trafic und Master sind ab Herbst 2016 mit der X-Track Technologie verfügbar. Die mechanische Differenzialsperre mit begrenztem Schlupf ist in Kombination mit der erhöhten Bodenfreiheit und dem robusten Unterfahrschutz ideal für häufige Fahrten auf matschigen und verschmutzten Straßen, Forstwegen sowie Großbaustellen. Für besonders extreme Einsatzbedingungen abseits befestigter Wege steht zusätzlich der Renault Master 4x4 zur Verfügung, der mit zuschaltbarem Allradantrieb auch schwierigstes Gelände meistert. Bereits heute verfügen Kangoo Rapid, Trafic und Master ab Werk über die erweiterte Traktionskontrolle Extended Grip. Das System unterstützt den Fahrer auf schwierigem Untergrund wie Schnee, Matsch und Sand durch gezielten Eingriff in Motordrehmoment und Bremswirkung.

Mit den Optionen für den Einsatz auf schwierigem Untergrund untermauert Renault seine Position als führender Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen in Europa. Der französische Hersteller war 2015 mit knapp 270.000 Neuzulassungen bereits das 18. Jahr in Folge die Nummer eins auf dem europäischen Transportermarkt.


Erweiterte Traktionskontrolle „Extended Grip"

Die erweiterte Traktionskontrolle Extended Grip ermöglicht das sichere Fortkommen auch bei widrigen Witterungsverhältnissen und auf unbefestigten Baustellenzufahrten. Das System ist in Kangoo Rapid, Trafic und Master mit Frontantrieb serienmäßig an Bord und lässt sich per Knopfdruck bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h aktivieren und deaktivieren. Ist der Transporter schneller als mit Tempo 50 unterwegs, deaktiviert sich Extended Grip automatisch. Ein grünes Symbol im Kombiinstrument und ein Hinweis im Display des Bordcomputers geben Auskunft darüber, ob das Fahrprogramm in Betrieb ist.

Hat der Fahrer Extended Grip eingeschaltet, so ändert sich das Eingriffsverhalten der Antriebsschlupfregelung. Registriert die Traktionskontrolle Schlupf an einem der vorderen Antriebsräder, erlaubt sie das Durchdrehen der Räder, ohne die Motordrehzahl und das Drehmoment zurückzunehmen, bis diese wieder Haftung finden. Der Fahrer behält die volle Kontrolle über die Leistungsabgabe des Triebwerks. Folge: Das Fahrzeug mitsamt Ladung kommt auch auf Sand, Matsch und Schnee zuverlässig zum Einsatzort.

Die Wirksamkeit von Extended Grip lässt sich durch M&S-Reifen noch steigern. Renault Pro+ bietet die Reifen optional sowohl für Kangoo Rapid als auch für Trafic und Master an.

Außerdem offeriert Renault Pro+ exklusiv für den Kangoo Rapid ein spezielles Baustellen-Paket, das eine um acht Millimeter erhöhte Bodenfreiheit (beladen: fünf Millimeter), einen soliden Unterfahrschutz für den Motor und Reifen mit verstärkten Flanken umfasst. Diese sind unempfindlich gegen Stöße von der Seite sowie Verletzungen durch Steine und erlauben eine erhöhte Nutzlast.

 


X-Track: optimale Traktion durch Differenzialsperre

Noch mehr Einsatzmöglichkeiten auf schwierigem Untergrund ermöglicht die X-Track Technologie, die zusätzlich zur erweiterten Traktionskontrolle Extended Grip für Kangoo Rapid, Trafic und Master angeboten wird. Das mechanische System qualifiziert Kangoo Rapid, Trafic und Master für den Einsatz auf matschigen und verschmutzten Straßen, Forstwegen sowie Großbaustellen. Hierbei handelt es sich um eine mechanische Differenzialsperre mit begrenztem Schlupf, die in das Getriebegehäuse integriert ist und für optimale Traktion sorgt. Hintergrund: Dreht bei Fahrzeugen mit konventioneller Kraftübertragung ein Rad auf lockerem Untergrund, Eis oder Matsch durch, kann es nur noch wenig oder gar kein Drehmoment mehr übertragen. Hierdurch verringert sich auch das Drehmoment des gegenüberliegenden Rades auf das Niveau des durchdrehenden, selbst wenn es sich auf Boden mit gutem Reibwert befindet. Anders bei X-Track: Sobald ein Rad die Haftung verliert, überträgt das System bis zu 25 Prozent des Motordrehmoments auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung. Das Fahrzeug kann hierdurch weiterfahren und auch schwierige Situationen meistern. Die Drehmomentverteilung erfolgt über insgesamt acht Reibscheiben. X-Track arbeitet konstant und funktioniert bei jeder Fahrgeschwindigkeit.

 

Erhöhte Bodenfreiheit ab Werk

Unabhängig von der Baureihe kombiniert Renault Pro+ X-Track mit der erhöhten Bodenfreiheit. Bei Kangoo Rapid und Trafic beträgt diese 30 Millimeter, beim Master 40 Millimeter. Zum X-Track Gesamtpaket für alle drei Nutzfahrzeugmodelle zählt außerdem der drei Millimeter dicke Unterbodenschutz im Bereich der Ölwanne. Der Kangoo Rapid verfügt zusätzlich über eine Schutzplatte mit zwei Millimeter Stärke für Bremsleitungen und Kraftstoffbehälter. Um die Bodenhaftung zu optimieren, rüstet Renault Pro+ die X-Track Modelle außerdem ab Werk mit M&S-Reifen aus.

 

Auch auf schwierigem Terrain mobil: der Master 4x4

Exklusiv für den Master mit Hinterradantrieb ist außerdem der zuschaltbare Allradantrieb mit separatem Untersetzungsgetriebe verfügbar, mit dem das Renault Modell auch schwierigstes Gelände und steile Abhänge souverän meistert. Die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Spezialisten Oberaigner realisierte Option 4x4 ist für den Transporter, das Fahrgestell sowie die Einzel- und Doppelkabine in den Gewichtsklassen von 3,5 und 4,5 Tonnen, in den Radstandvarianten 3,68 und 4,33 Meter sowie in den Motorisierungen dCi 125, dCi 135 und dCi 165 mit 6-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Der Allradantrieb lässt sich sowohl mit einfacher Bereifung als auch mit Zwillingsbereifung an der Hinterachse kombinieren.


Im Alltagsbetrieb auf der Straße fährt der Master 4x4 kraftstoffsparend mit Hinterradantrieb. Renault Pro+ wendet sich mit der Option in erster Linie an Baufirmen, landwirtschaftliche Betriebe, Kommunalbetriebe, Wasser- und Energieversorger, Forstbetriebe sowie Katastrophenschutz, Feuerwehren und Polizei. Außerdem bildet er eine exzellente Basis für Campingmobile.

 

Kraftverteilung an Hinter- und Vorderachse von 50:50 Prozent

Um den Master zum Allradler zu machen, erhält er zusätzlich zur angetriebenen Hinterachse zwei weitere, über der Vorderachse installierte Antriebswellen und ein Differenzial. Hinzu kommt ein Verteilergetriebe am Getriebeausgang als Schnittstelle zwischen Hinter- und Vorderachsdifferenzial sowie dem Getriebe. Im 4x2-Modus leitet das Verteilergetriebe die gesamte Kraft zur Hinterachse. Im 4x4-Modus überträgt die Verteilerbox jeweils 50 Prozent des Antriebsmoments zur Hinterachse und zur Vorderachse. Drehen an einer der beiden Antriebsachsen eines oder alle beide Räder durch, leitet das Verteilergetriebe weitere 50 Prozent des Drehmoments von der betreffenden Achse zu ihrem Pendant mit guter Bodenhaftung. So bleibt der Master 4x4 auch auf schwierigem Terrain mobil.

Der Allradantrieb des Master lässt sich per Tastendruck bei stehendem Fahrzeug oder während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h aktivieren. Damit sie Drehzahl und Motorleistung nicht herunterfahren, wenn beispielsweise auf losem Untergrund große Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern bestehen, schalten sich das Antiblockiersystem und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP® automatisch im 4x4-Modus ab. Der Allradbetrieb lässt sich bis zur Fahrgeschwindigkeit von 20 km/h deaktivieren.

 

Noch geländegängiger durch zuschaltbare Untersetzung

Das System ist zusätzlich mit einem temporär zuschaltbaren Untersetzungsgetriebe (1:1,42) gekoppelt, das dafür sorgt, dass nochmals 40 Prozent mehr Drehmoment an die Antriebsräder gelangen. Es dient als extra Geländegang für besonders langsames und sicheres Fahren sowie zum Anfahren mit besonders hohen Lasten oder an Steigungen. Die Geländereduktion ist ebenfalls komfortabel per Knopfdruck zuschaltbar. Ebenso wie die Deaktivierung des Untersetzungsgetriebes kann dies nur bei stehendem Fahrzeug und getretener Kupplung erfolgen. Das Bedienpanel mit Display für Allradantrieb und Untersetzungsgetriebe befindet sich ergonomisch günstig in der Mittelkonsole oberhalb der Audioanlage.

 

Bestens geschützt für Einsätze abseits befestigter Wege

Durch das besonders kompakte und leichte Allradsystem steigt das Fahrzeuggewicht um lediglich 150 Kilogramm. Vorteil: Nutzer des Master 4x4 können weiterhin viel zuladen. Um zu verhindern, dass der Master in unwegsamen Passagen aufsitzt, ist die Bodenfreiheit an der Vorderachse um 65 Millimeter und an der Hinterachse um 58 Millimeter erhöht. Versionen mit Zwillingsbereifung sind hinten um 45 Millimeter höher. Zusätzlich schützen ab Werk solide Metallplatten den Unterboden, Motor, Tank sowie Kraftstoff- und Bremsleitungen. Für eine noch bessere Geländegängigkeit hat der Master 4x4 außerdem serienmäßig M&S-Reifen aufgezogen.

Auch dank seiner Böschungswinkel von bis zu 24 Grad vorne und 17,4 Grad hinten sowie seines Rampenwinkels von bis zu 13 Grad je nach Radstand und Aufbau kommt der Master 4x4 auf schlechten Wegen und Baustellen bestens zurecht.

Die ERTL-Gruppe: Wir halten Sie mobil!

 

Quelle Texte/ Bilder/ Videos:
Pressemitteilung Renault Deutschland GmbH
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Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO(EG)715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand ² (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download³ zur Verfügung.

Effizienzklassen werden auf Grundlage der gemessenen C02-Emission unter Berücksichtigung des Fahrzeuggewichts ermittelt. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser als der heutige Durchschnitt sind, werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

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